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Zweite Haushaltslesung im Sportausschuss

Berlin, 05.05.2022

Das Jahr 2022 ist bald zur Hälfte vergangen, und das Land Berlin hat immer noch kein neues Haushaltsgesetz beschlossen. Vorläufige Haushaltsführung und Ausgabenstopps an allen Ecken und Enden sind die Folge der rot-grün-roten Untätigkeit. Am Freitag steht nun die zweite Lesung des Haushaltsgesetzentwurfes im Sportausschuss an – Koalition und Senat werden von Kritik nicht verschont bleiben.

Insbesondere der sehr knapp bemessene Zeitrahmen für die Erstellung von Berichtsanträgen zum Haushalt und der noch knapper bemessene Zeitrahmen von nur wenigen Tagen für die Erstellung von Änderungsanträgen auf Grundlage der beantworteten Berichtsanträge (für die Beantwortung hat sich die Verwaltung jedoch mehrere Wochen Zeit genommen) ist äußerst fragwürdig und indiskutabel.

Zudem fiel in vielen Fachbereichen die Beantwortung der Berichtsanträge völlig unzureichend aus, teilweise wurden Berichtsanträge überhaupt nicht beantwortet. Eine solide Grundlage für fundierte Haushaltspolitik sieht anders aus.

Die Koalition macht es sich im Sportausschuss recht einfach – die meisten Änderungen werden nach dem Motto „wo das Geld dafür herkommt, wissen wir noch nicht“ vorgelegt.

Trotz der Umstände haben wir uns bei unseren Vorhaben um eine seriöse Gegenfinanzierung bemüht. So werden z.B. die Schulschwimmzentren mehr Mittel erhalten und Sportvereine bei der Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen stärker unterstützt, um so die Folgen des Ukraine-Krieges besser bewältigen zu können. Abstriche wird es dagegen bei Baumaßnahmen im Olympiapark geben müssen, denn hier reicht die Zeit bis zum Ende des Jahres 2023 gar nicht mehr aus, um unter den jetzigen Marktvoraussetzungen überhaupt noch größere Bauprojekte in die Wege zu leiten. Im Rahmen der Haushaltsklausur der Fraktion Mitte Mai werden wir uns dafür stark machen, dass auch das Sportstättensanierungsprogramm aufgestockt und der Neubau des Multifunktionsbades Mariendorf in den kommenden Jahren abgesichert werden kann. Berlin hat ca. 400 Mio. Euro Sanierungsstau bei den Sportstätten. Da sind die Bäderbetriebe noch nicht berücksichtigt. Wir erwarten endlich einen soliden Plan, wie man diese Summe in den nächsten Jahrzehnten abbauen kann. Schließlich interessiert das über die 700.000 Vereinsmitglieder hinaus mehr als ein Viertel der Berlinerinnen und Berliner, die regelmäßig die Sportinfrastruktur nutzen!

Rechtsextremistische Straftatenserie in Neukölln

Berlin, 05.05.2022

Stephan Standfuß wird als Sprecher der CDU- Fraktion Mitglied des "Untersuchungsausschusses zur Untersuchung des Ermittlungsvorgehens im Zusammenhang mit der Aufklärung der im Zeitraum von 2009 bis 2021 erfolgten rechtsextremistischen Straftatenserie in Neukölln".

Grundsätzlich begrüßt er konsequentes Vorgehen gegen jedwede extremistische Gewalt, sowohl von rechts- als auch von linksextremer Seite. Zudem waren Ermittlungen der Polizei nicht in jeglicher Hinsicht fehlerfrei.

Jedoch gebe es bereits einen Bericht von Sonderermittlern, die der Senat zu diesem Sachkomplex eingesetzt hatte. Deshalb sieht Stephan Standfuß die Einsetzung des Untersuchungsausschusses kritisch. Ein Untersuchungsausschuss sei seiner Ansicht nach außerordentlichen Verfehlungen und Missständen vorbehalten. 

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Personalvorschlag der Linken: Ihr Abgeordneter Koçak ist selbst Opfer eines Brandanschlages auf sein Auto geworden. Deshalb sei es Aufgabe der Linken, noch einmal zu erörtern, inwieweit sich eine Befangenheit ergeben könnte.

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Das Märchen vom friedlichen 1. Mai ...

Berlin, 05.05.2022

Wenn man dem Senat glaubt, war es der friedlichste 1. Mai seit Jahrzehnten! Das wurde uns auch jeweils schon in den Jahren davor so verkauft.

18 brennende Autos, 29 verletzte Polizisten, etwa 70 Festnahmen und zahlreiche antisemitische Straftaten.

Dabei 6.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, denen unser großer Dank gebührt, weil sie schon alleine durch ihre Präsenz weitaus Schlimmeres verhindert haben.

Vor dem Eindruck dieser Zahlen klingt die Jubelveranstaltung des Senats zum friedlichen 1. Mai eher wie eine Propagandaveranstaltung.

Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Regelmäßig versuchen Chaoten und Extremisten immer noch, zum 1. Mai Berlin mit Gewalt und Straftaten zu überschütten. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht. So wurden auch 2022 wieder stadtweit Autos angezündet. 

Dieses makabre Schauspiel ist unserer Hauptstadt unwürdig.

Die Ausschreitungen des 1. Mai, aber auch andere Demonstrationen wie zuletzt die Autokorsos von Unterstützern des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, haben die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus zu dem Antrag (Drucksache 19/0319)https://www.par-lament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vor-gang/d19-0319.pdf veranlasst, neben dem Begriff der öffentlichen Sicherheit auch wieder den Begriff der öffentlichen Ordnung im Berliner Versammlungsfreiheitsgesetz zu verankern.

Die öffentliche Sicherheit umfasst die Unversehrtheit der objektiven Rechtsordnung, also der Gesamtheit genereller Verhaltensregeln, die von der Gemeinschaft gewährleistet werden, während die öffentliche Ordnung die Gesamtheit der ungeschriebenen Regeln beinhaltet, deren Befolgung nach den jeweils herrschenden sozialen und ethischen Anschauungen als unerlässliche Voraussetzung eines geordneten menschlichen Zusammenlebens angesehen wird.

Neue Aufgaben – Personalknappheit

Berlin, 24.03.2022

Ein Ergebnis des Abschlussberichtes des Untersuchungsausschusses zum Terroranschlag am Breitscheidplatz war die große Personalknappheit beim Berliner Verfassungsschutz, und so war der Auftrag für die nächste Regierung eigentlich klar formuliert: Es muss dringend einen Personalaufwuchs geben, um den Schutz für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, unsere Verfassung auch zukünftig gewährleisten zu können. Tatsächlich wurde der Prozess auch von dem damaligen Innensenator Geisel zügig in Gang gesetzt. Umso verwunderlicher ist es, dass der neue Senat offensichtlich auf die Bremse tritt.

So soll es einen weiteren Aufwuchs nur im niedrigen einstelligen Bereich geben. Dazu kommt eine Phase in der 39 der 266 Stellen unbesetzt sind. Das geht aus dem Haushaltsplan der Senatsinnenverwaltung Einzelplan 05 für den Doppelhaushalt 2022/23 hervor. Damit sind fast 15 Prozent der Stellen der Behörde nicht besetzt, was schnellstmöglich behoben werden muss.

Bei Fertigstellung des Abschlussberichtes des Untersuchungsausschusses im Sommer 2021 ist man allerdings von einer Situation ausgegangen, in der die Aufgaben des Verfassungsschutzes klar definiert und übersichtlich waren. Keiner hatte die Entwicklung in der Ukraine vor Augen, die neue Aufgaben für den Verfassungsschutz mit sich bringt. Von weiteren islamistischen Gefährder, die sich unter die Flüchtlinge mischen, über geplante Spionage und Sabotage durch russische Netzwerke, bis hin zur Erkenntnisgewinnung über staatlich geförderte russische Strukturen und Geheimdiensten in Deutschland, aber vor allem auch in Berlin.

Unsere Sicherheit hängt also stark davon ab, dass der Verfassungsschutz sowie die anderen Sicherheitsbehörden gut ausgestattet sind und die Erkenntnisgewinnung rechtzeitig funktioniert. Deshalb fordert die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, das Besetzungsverfahren zu beschleunigen und mindestens weitere 20 Stellen zu schaffen.

 

Am Ende geht es um unsere Sicherheit in Berlin!

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Veterinärmedizin Düppel fordert schnelle Rckgabe von Pachtflächen

Berlin, 24.03.2022

Über viele Jahrzehnte stand das Flurstück 783 in Düppel Pächterinnen und Pächtern von Klein- gärten (sogenannten Grabeländern) zur Verfügung, teilweise bereits seit den 1930er Jahren.

Im letzten Sommer wurden die Pachtverträge aber ohne vorherige Ankündigung kurzfristig gekündigt.

Der Grund: Die Veterinärmedizin der Freien Universität plant aus Kostengründen einen ihrer Standorte, das Pferdezentrum in Bad Saarow, zu schließen und möglichst schnell nach Düppel zu verlegen.

Hierfür und im Zuge weiterer Neubauten (z.B. des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung und des Instituts für Lebensmittelsicherheit und -hygiene) benötigt die Veterinärmedizin nach eigenen Angaben die Pachtflächen der „Gärten am Königsweg“.

Nach langen Gesprächen mit allen Beteiligten ist Stephan Standfuß, in dessen Wahlkreis sich die Pachtflächen befinden, jedoch der Ansicht, dass die Kleingärten zumindest in den nächsten Jahren für die Projekte der FU gar nicht benötigt werden und dementsprechend nicht geräumt werden müssen.

Eine Senats-Anfrage von Stephan Standfuß hat ergeben, dass gar nicht geprüft wurde, ob das Pferdezentrum in der Umgebung Berlins, etwa auf einem Stadtgut, untergebracht werden kann, möglicherweise sogar kostengünstiger und auf größeren Flächen als in Düppel. Zudem bleibt zu klären, ob das Pferdezentrum nicht auch andere Flächen nördlich des Königswegs nutzen kann. Diese Variante wird eigentlich sogar vom Dekan der Fakultät favorisiert. Und: Die FU konnte noch gar nicht sicher nachweisen, dass in den nächsten Jahren überhaupt ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, um alle geplanten Neubauten realisieren zu können.

Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist nicht gesprochen. Noch hoffen viele Pächterinnen und Pächter auf eine einvernehmliche Lösung der Problematik. Auf eine Unterstützung der grünen Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und der neuen Zählgemeinschaft in Steglitz-Zehlendorf mussten sie jedoch von Beginn an verzichten: Ihr Büro erklärte sogar, dass es nach Beginn des Ukraine-Krieges wichtigere Dinge gebe.

 Schutz vor dem Einfluss kremltreuer Oligarchen 

Berlin, 10.03.2022

Seit dem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlenen Überfall Russlands auf die Uk- raine richtet sich das Augenmerk einmal mehr auf die Rolle der aus Russland stammenden sogenannten Oligarchen. Meist baut ihr Vermögen auf der Übernahme von Unternehmen auf, die nach Ende der Sowjetunion privatisiert wurden, bevorzugt Unternehmen aus dem Rohstoff- Bereich. Oft erfolgte die Aneignung der Betriebe – zumindest nach westlichen Maßstäben – auf nicht-legalem Weg.

Nach dem Übergang der Macht von Boris Jelzin auf Wladimir Putin verengte sich zwar der Handlungsrahmen der Oligarchen, jedoch wird allgemein davon ausgegangen, dass die Staats- macht mit den meisten von ihnen ein Übereinkommen erzielt hat, mit dem Inhalt, dass die Oligarchen weiterhin die tragende Säule der russischen Wirtschaft bilden und den Staat durch Steuern und Abgaben finanzieren, sich aber aus den Belangen der Politik herauszuhalten haben. Oligarchen, die das „System Putin“ nicht stützten, wurden inhaftiert, enteignet und entmachtet, und wurden in der Regel später gezwungen, Russland zu verlassen.

Auf ganz andere Art und Weise genießen die Oligarchen die Vorzüge des Westens, der insbesondere als sichere Geldanlage gesehen wird: Luxus-Autos, Hubschrauber und Business- Jets, Mega-Yachten und Immobilien-Eigentum von Luxus-Appartements bis hin zu schlossartigen Anwesen und Hochaus-Türmen.

Hinzu kommt ein immer größer werdender Einfluss durch eigene Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen. Spätestens hier ist Wachsamkeit geboten: Die oftmals durch undurchsichtige Firmen-Geflechte verschleierten Geschäfte sind transparent zu machen und zu kontrollieren. Es kann nicht im Interesse der westlichen Staaten-Gemeinschaft sein, sich in die Abhängigkeit eines Systems zu begeben, welches sich immer offener gegen unsere Ordnung und unsere gemeinsamen Werte stellt.

Auch in Berlin gilt es, sämtliche Sicherheits-Behörden mit personellen und sachlichen Mitteln auszustatten, um zu Verhindern, dass Wladimir Putin und der Kreis der ihm nahestehenden Oligarchen unsere Stadt und unser Land unterwandern. Selbstverständlich ist auch der Berliner Verfassungsschutz mit weiteren Mitteln auszustatten. Es gilt zu verhindern, dass autokratische Systeme wie das von Wladimir Putin unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung untergraben, beginnend etwa mit Desinformations-Kampagnen in russisch gesteuerten Medien oder den Sozialen Medien.

Image by Alina Kacharho
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 Sportveranstaltungen nach russischem Angriff boykottieren! 

Berlin, 24.02.2022

Die Olympische Idee mit Füßen tritt nun auch Russland. Keiner hatte sich einen brutalen Angriffskrieg mitten in Europa in dieser Schrecklichkeit noch vorstellen können. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Ankündigungen von mehreren Sportverbänden, Sportveranstaltungen in Russland konsequent zu boykottieren. Das internationale Olympische Komitee verurteilte den erneuten Bruch des Olympischen Friedens durch Wladimir Putin, der Deutsche Olympische Sportbund rief zum Boykott sämtlicher Wett-kämpfe in Russland auf. Unter anderem hat die UEFA bereits angekündigt, das Champions-League-Finale nicht in St. Petersburg aus- zurichten und einen anderen Austragungsort zu suchen. Auch der Deutsche Skiverband rief seine Sportle- rinnen und Sportler aus den russischen Weltcup-Orten zurück. Der Formel-1-Pilot Sebastian Vettel kündigte zudem an, nicht beim Rennen in Sotschi starten zu wollen. Wir hoffen, dass sich viele weitere diesem Protest anschließen!

Denkwürdige Spiele in Peking beendet

Berlin, 24.02.2022

Am Sonntagabend sind die 24. Olympischen Winterspiele in Peking nach zwei besonders denkwürdigen Wochen beendet worden. Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche kritische Stimmen in Zusammenhang mit dem Gastgeberland China. Der Spiegel schrieb Sonntag sogar vom „Ende der olympischen Idee, wie wir sie kennen“. Die Situation stimmt umso trauriger, denn eigentlich sollte bei Olympischen Spielen ausschließlich der Sport im Vordergrund stehen und die Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen verbinden. Vor diesem Hintergrund scheint die Überschrift des Spiegels erschreckend zutreffend.

 

Dennoch möchten wir einen kurzen Rückblick auf die Spiele in China richten, die aus sportlicher Sicht für die deutschen Athletinnen und Athleten mit insgesamt zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen durchaus erfolgreich waren.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland Platz zwei hinter Norwegen, beeindruckend war vor allem die Leistung im Eiskanal. Von zehn möglichen Goldmedaillen holte das deutsche Team sagenhafte neun. Weniger erfolgreich lief es leider in den anderen Sportarten, auch die Berliner Sportlerinnen und Sportler gingen leider leer aus. Besonders hervorzuheben ist dennoch die Leistung unserer Berliner Bundestagskandidatin Claudia Pechstein. In ihren achten Spielen schaffte sie wenige Tage vor ihrem 50. Geburtstag den Finaleinzug im Eisschnelllauf. Wir gratulieren an dieser Stelle gleich doppelt!

Foto von Todd Trapani von Pexels
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Die NFL als Spitzenevent nach Berlin holen

Berlin, 24.02.2022

Deutsche Football-Fans dürften die Nachricht, dass wohl schon in diesem Jahr die NFL Spiele in Deutschland stattfinden würden, mit großer Begeisterung aufgenommen haben.

München und Frankfurt haben sich den Zuschlag gesichert, sieben Städte hatten nach der Aufforderung durch die NFL im vergangenen Sommer ihr Interesse an der Austragung bekundet. Eine Stadt jedoch fehlte – Berlin. Die Sportmetropole Berlin wäre nach Berichten von Sky Sports nicht in der Lage an der Ausschreibung teilzunehmen, da das Sportförderungsgesetz dem im Wege stehen würde. Wie genau das zu verstehen sei, wollten wir in der aktuellen Viertelstunde des Sportausschusses wissen. Unter anderem weil die NFL ein kommerzielles Unternehmen ist und nicht förderungswürdig nach dem Sportförderungsgesetz. Außerdem sei Berlin bis 2024 ohnehin ausgelastet. Intensive Gespräche hätten dennoch stattgefunden.

Warum 2015 eine Bewerbung aber trotzdem möglich war, obwohl sich seitdem die Rahmenbedingungen auf Berliner Seite nicht geändert haben, konnte die Sportverwaltung nicht sagen. Wir sind gespannt auf die Antwort, die uns nachgereicht werden soll.

Harte Zeiten für den Sport in der Hauptstadt!

Berlin, 19.11.2021

Die Corona-Inzidenz steigt täglich an, die 4. Corona-Welle rollt mit voller Wucht auf uns zu und neben allen anderen Bereichen wird auch der Sport erneut betroffen sein. Seit Montag gilt in der ganzen Stadt 2 G. Viele Angebote sind nur noch für Geimpfte und Genesene verfügbar. Zu der Frage, wie es im Sport weitergeht, hier ein kleiner Auszug aus den neuen Regelungen:


Sport in Innenräumen:

Zu allen sportlichen Einrichtungen in Innenräumen, etwa Fitness- und Tanzstudios sowie Schwimmbäder und Thermen, haben nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt, nicht aber Getestete (3G). Dasselbe gilt auch für Saunen.

Sportveranstaltungen im Freien:

Auch für Veranstaltungen im Freien gilt seit Montag – sofern sie mehr als 2000 Besucher haben – die 2G-Regel. Für alle anderen Veranstaltungen draußen bleibt sie weiterhin eine Option.

Kinder und Jugendliche ausgenommen:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Auch mit einem negativen Testergebnis können sie am öffentlichen Leben im Allgemeinen und folglich an Sportveranstaltungen im Speziellen teilnehmen. Dasselbe gilt für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Man ist sich im Sport einig darüber, dass diese Regelungen vernünftig sind und dass die Kinder und Jugendlichen, die im Lockdown durch aus- gefallene Sportangebote die Hauptleidtragenden waren, nicht nochmal unter Einschränkungen leiden sollen. 

Und nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Auch für das Stadtderby Union gegen Hertha am Wochenende gilt natürlich die 2G- Regel, auch wenn die „Eisernen“ mit der Regelung zuerst nicht einverstanden waren.

Nun würde man sich als Sportpolitiker nach den schlechten Perspektiven für die kalten Monate wenigstens rosige Aussichten für die Zukunft des Sports in unserer Stadt wünschen. Aber auch hier gibt es nicht viel Gutes aus den Koali- tionsverhandlungen von RGR zu berichten. Alle großen Themen im Sport, Investitions- und Sanierungsstau von 350 Mio. Euro, Olympiabewerbung, Jahn-Sportpark, Multifunktionsbäder, Eisflächenmangel, Sportflächenschlüssel und Hertha-Stadion bleiben vermutlich auch in den nächsten Jahren liegen, so dass sich die Situation für den Sport in der Hauptstadt eher verschlechtern wird. Es gibt aber auch positive Entwicklungen, wie zum Beispiel im Wasser- sport, wo sich unser Einsatz in den letzten Jah- ren gelohnt hat. Das konnte man auch auf der Messe Boot &Fun spüren, auf der alle wichtigen Vertreter anwesend waren. Es lohnt sich also, weiter für die Sportmetropole Berlin zu kämpfen... 

Jungen während eines Sporttrainings
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Es Geht Weiter!

Am 4. November ist die konstituierende Sitzung für die 19. Wahlperiode des neuen Abgeordnetenhauses von Berlin.

Dank Ihnen werde ich wieder dabei sein, um unsere Interessen dort zu vertreten.

Eröffnet wird diese erste Sitzung des neu gewählten Parlaments durch den Alterspräsidenten Kurt Wansner. Es wird die Geschäftsordnung für die 19. Wahlperiode beschlossen.

Auch steht die Wahl des Präsidenten des Abgeordnetenhauses sowie die Wahl der Vizepräsidentinnen an, dabei natürlich Cornelia Seibeld aus unserem Kreisverband. Die weiteren 15 Mitglieder des Präsidiums werden ebenfalls gewählt. Außerdem setzen die Abgeordneten den Ältestenrat (18 Mitglieder) und den Hauptausschuss (28 Mitglieder) ein.
 

Beschließen werden die Abgeordneten noch den Terminplan der Plenarsitzungen im verbleibenden Jahr 2021 wie auch den Terminplan für das Jahr 2022.
 

Die konstituierende Sitzung wird von Alex Berlin im TV übertragen. Auf der Website des Abgeordnetenhauses wird die Sitzung gestreamt.

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Ein klassischer „Sport“-Platz eines eSportlers, der körperlich tatsächlich fit sein muss. Pulswerte wie beim Top-Leichtathleten sind hier keine Seltenheit.

Verschläft Berlin eSport?

Berlin, 18.07.2021

Die eSport-Szene in Deutschland, aber vor allem in Berlin und Köln wächst unaufhörlich. Bereits mehr als 12 Millionen Zuschauer haben 2020 Live-Events via Twitch oder YouTube gesehen.

Internationale Turniere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dabei sind 15000 Teilnehmer keine Seltenheit. Der Stellenwert des eSports wächst. Berliner Teams spielen auf sehr hohem Niveau ganz oben mit um die Preisgelder. Bis 2023 sollen allein in Deutschland 144 Millionen Euro sein – pro Jahr!

Dabei  ist bei den Turnieren nicht etwa Berlin die Hauptstadt des eSports, wie man aufgrund von Spitzenteams, wie Berlin International Gaming meinen könnte. Viel mehr setzen Fans, Teams und Verantwortliche derzeit auf Köln. Nicht nur findet hier die ESL One statt, sondern ebenfalls die gamescom, die die weltweit größte Videospielmesse ist. Auch die Digitalsparte der Deutschen Fußball Liga hat ihren Sitz in Köln.

 

Somit läuft die Domstadt Berlin langsam den Rang ab – zumindest was den eSport betrifft.

Grund genug für die CDU-Fraktion im Sportausschuss einen Besprechungspunkt eSport anzumelden, um über die Situation zu sprechen. Man kann zum eSport stehen, wie man will, er hat sich bereits durchgesetzt. Es bleibt also die Frage, ob Berlin zukünftig mit dabei sein will oder den Trend lieber verschlafen möchte.

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Die Sportmetropole wird durch Rot-Rot-Grün zum Sportdörfchen

Berlin, 18.06.2021

Nach fast fünf Jahren Rot-Rot-Grün ziehen wir die Bilanz aus Sicht der Sportmetropole Berlin – diese ist katastrophal, denn Berlin droht immer mehr zum Sportdörfchen zu werden. Es reiht sich ein Senatsversagen an das nächste, ungelöste Probleme überall. Zuständig hierfür und Schuld daran ist laut der Koalition selbstverständlich niemand – der erst vor Kurzem eingerichtete BMX-Landesstützpunkt im Mellowpark, vom Senat als großer Erfolg gefeiert, wurde wegen angeblich fehlender Unterstützung aus dem Bezirk wieder kassiert, Steganlagenbei den Wassersportvereinen sollen zurückgebaut werden, weil die Koalition im Abgeordnetenhaus die versprochene Novellierung des Naturschutzgesetzes noch immer nicht vorgelegt hat und die Bezirke sich auf die bestehenden Regelungen (Idee der rot-rot-grünen Koalition) berufen, statt die Initiative zu ergreifen und für den Wassersport und damit auch den Naturschutz einzutreten. Es mangelt in allen Bezirken an Sportflächen und in Pankow liebäugeln Grüne und Linke nun sogar damit, den so dringend benötigten Ersatzbau für das Cantianstadion einzustampfen und den für den Sport unverzichtbaren Jahn-Sportpark in Teilen zur Erholungswiese umzugestalten, während SPD-Sportsenator Geisel nur ohnmächtig zusieht. In den letzten fünf Jahren ist zum groß angepriesenen Leuchtturmprojekt der rot-rot-grünen Koalition Jahn-Sportpark rein gar nichts passiert, was für die Sportstadt Berlin bitter ist.

Da wird der Umgang des Senats mit Hertha BSC fast zur Nebensache. Hertha wollte gerne 240 Mio in Berlin in ein neues modernes Fußballstadion investieren und hat den Senat gebeten – übrigens auch im Hinblick auf eine mögliche Olympiabewerbung – ein geeignetes Areal zur Verfügung zu stellen. Statt einen potentiellen Investor bei seinen Plänen zu unterstützen, hat man Hertha am langen Arm verhungern lassen. Die Stimmung bei Hertha und den Fans ist dementsprechend geladen. Ein weiteres Versprechen an Spandau 04, eine der besten Wasserballmannschaften bei den Frauen und bei den Männern weltweit, ein neues wasserballtaugliches Schwimmstadion in Spandau zu bauen, ist überdie Willenserklärung nicht weit hinausgekommen. Ein neues Schwimmbad an der Holzmarktstrasse – Fehlanzeige. Zwei neue Multifunktionsbäder in Pankow und Mariendorf – Fehlanzeige. Zahlreiche weitere Versprechen zur Erneuerung der Sportinfrastruktur bei 280 Mio Sanierungsstau – Fehlanzeige.

 

Die rot-rot-grüne Koalition hat kein wesentliches Projekt für den Sport in Berlin vorangebracht. Das wird sich in den nächsten Jahren rächen. Die Pandemie ist da keine geeignete Ausrede, da sie durch leer stehende Bäder und Sportanlagen Sanierungen eher vereinfacht hätte. Jetztgeht der Betrieb endlich wieder los und wir sind alle guter Dinge , dass es auch so bleiben wird. Schon blad werden aber erste Sportanlagen wegen zwingend erforderlicher Sanierungen wieder schließen müssen, weil es dem Senat nicht gelungen ist diese Arbeiten in der Zeit der Pandemie durchzuführen. Auch das ist für den Sport eine bittere Pille.

 

Wenn es eines weiteren Zeichens für ein Totalversagen des Sports in Berlin bedarf, dann ist es der Umgang mit einer möglichen Olympiabewerbung. Vor allem die Linken verhindern hier eine eindeutige Stellungnahme des Senats. Olympia wäre für den Sport in Berlin – gerade nach der Pandemie – eine riesige Chance, die man sich nicht entgehen lassen darf. Das IOC hat Berlin jetzt gute Chancen vorausgesagt. Der Senat hat aber nicht die Kraft, daraus etwas zu machen. Bis heute wurde mit den entscheidenden Multiplikatoren der Stadtgesellschaft nicht gesprochen. Keiner stellt sich an die Spitze der Bewegung. Bis jetzt ist eine mögliche Bewerbung also in weiter Ferne.

 

Berlin braucht im Sport Entscheider, die in der Lage sind, Projekte voranzutreiben. Ansonsten wird Berlin den Rang der Sportmetropole verlieren. Das darf aber nicht passieren. Bei den aktuellen Umfrageergebnissen für die CDU in Berlin sieht es schon wieder etwas besser aus, so dass ein dringend benötigter Regierungswechsel durchaus machbar ist. Wir werden auf jeden Fall bis zur Wahl alles daran setzen und Ihnen wünsche ich an dieser Stelle schöne Sommerferien, gute Erholung und bleiben sie dem Sport gewogen.

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Deutscher Aero-Club Luftfahrtverband Berlin e.V.

Berlin, 30.05.2017

Hervorgehobenes Thema beim Treffen zwischen Stephan Standfuß, dem sportpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Jörg Bachmann, dem geschäftsführenden Vizepräsidenten des Deutschen Aero-Club Luftfahrtverbandes Berlin e.V., war die Begrenzung der Flughöhe für den Modellflug auf 100m. Mit Freude nahm er die Entscheidung des Bundesrates, dieses Verbot aufzuheben, was andernfalls das aus vieler Modellflugklassen bedeutet hätte, zur Kenntnis und bedankt sich beim DaeC für seinen beharrlichen Einsatz in dieser Sache.  

Der ausgesprochenen Einladung zu einem Segelflug "bei schönstem Wetter und Schäfchenwolken" kommt er sehr gerne nach und freut sich eine neue Perspektive auf und für Berlin einnehmen zu können. 

In diesem Sinne: "Glück auf, gut Land".

Planungsstabes der Berliner Leichtathletik-EM 2018 GmbH

Berlin, 29.05.2017

Noch 345 Tage dann ist es soweit... Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaft kommt nach Berlin! 
Als erster Berliner Abgeordneter des Sportausschusses besuchte Stephan Standfuß das heutige Treffen des Planungsstabes der Berliner Leichtathletik-EM 2018 GmbH. Mit dabei war u.a. der Direktor der Abteilung für Kommunikation, Claus Frömming und Herr Simon Schneider, dessen besonderes Anliegen es ist dieser Meisterschaft mehr Eventcharakter einzuhauchen, so beispielsweise mit parallel stattfinden Veranstaltungen am Breitscheidplatz.
Das Fazit: Eine sehr interessante und informative Veranstaltung und im Ergebnis verläuft die Organisation großartig und vor allem nach Zeitplan.

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50. Jubiläum des Rollstuhl-Sport-Club Berlin e.V.

Berlin, 13.05.2017

Auf Einladung von Tom Kowalzik, dem Vorsitzenden des ältesten Berliner Vereins für Rollstuhlsport, besuchte Stephan Standfuß, Fachpolitischer Sprecher für Sport der CDU-Fraktion in Berlin, dass 50. Jubiläum des Rollstuhl-Sport-Club Berlin e.V.

Es war eine Einladung zum Mitmachen und Ausprobieren der angebotenen Vereinssportarten (Tischtennis, E-Rolli-Sport, Basketball, Badminton, Zumba etc.) und zum Erleben von Teilhabe im Bereich des Sports.